Presse-Echo
klicken Sie auf den Artikel, um ihn zu vergrößern. Artikel im Kurier, am 17. Juni 2010
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Vor 20 Jahren haben Christa und Paul Fennes in Simbabwe das Aidsdorf „Mother of Peace“ gegründet. Deutschkreutz (EP) – „Eigentlich klappt in diesem Land gar nichts mehr“, ist Paul Fennes erschüttert. Er und Gattin Christa sind vor kurzem aus Mutoko/Simbabwe zurückgekehrt, wo sie in dem von ihnen gegründeten Kinderdorf „Mother of Peace“ seit 20 Jahren Waisenkindern das Überleben sichern. Selbstversorger
Garantierte Wasserversorgung Bezirksblatt Oberpullendorf, 17. Jänner 2009
Deutschkreutzer helfen in Simbabwe „Sie wollen ihre Kinder abgeben“ Familie Fennes sichert Waisen in Kinderdorf das Überleben. Vor Kurzem ist das Ehepaar aus Afrika zurückgekehrt. (von Claudia Koglbauer) Seit Monaten haben Paul und Christa Fennes aus Deutschkreutz (Bez. Oberpullendorf) gehofft. Gehofft, zu „ihren Kindern“ nach Simbabwe fliegen zu können. Sie haben es geschafft. Vor Kurzem sind die beiden in ihre Heimatgemeinde zurückgekehrt. Insel der Seligen. Im Dorf leben 130 Kinder und 50 Erwachsene, 80 Arbeiter und Lehrer sind dort beschäftigt. „Es ist wie eine kleine Insel der Seligen“, sagt das Ehepaar. Während es außerhalb kaum Essen und medizinische Versorgung gibt, hat Familie Fennes für ihre Schützlinge deren Betreuer auch eine Ambulanz eingerichtet. Brot um fünf Millionen. Die Armut sei verheerend, in der ehemaligen Kornkammer Afrikas. „Die Bevölkerung kocht Baumwurzeln, weil es sonst nichts gibt. Dabei könnte Simbabwe theoretisch halb Afrika ernähren.“ Kurier, 22. Dezember 2008
Ehepaar aus Deutschkreutz engagiert sich seit 20 Jahren für Simbabwe Zwei Jahrzehnte ist nun das Projekt "Afrikahilfe für Zimbabwe" alt. Den jährlichen Urlaub, sowie 700.000 Euro an Spendengeltern und viel persönliche Initiative haben Paul und Christa Fennes seit 1985 in die Entwicklungshilfe in Zimbabwe investiert. 1985 kamen der Deutschkreutzer und seine Frau zum ersten Mal nach Zimbabwe. Das Ehepaar besuchte dort einen Freund, der in einem Spital in Wedza - südöstlich der Hauptstadt Harare - Entwicklungshilfe leistete. "Wir haben dort die Not gesehen, die überall geherrscht hat. Es hat an den einfachsten Dingen gefehlt", schildert Paul Fennes. MANGEL Im Krankenhaus mangelte es an medizinischen Geräten, die Einrichtung war desolat, Patienten mussten teilweise aus Bettenmangel am Fußboden schlafen. Es war aber auch von der Arbeit und dem Einsatz seines Freundes, dem Arzt Gustav Heinrincs beeindruckt. Zuhause angekommen, organisierte Familie Fennes gleich ein Benefizkonzert. "Volksmusik für Afrika" im mittelburgenländischen Raiding. "Wir haben bei dem Konzert gleich 30.000 Schilling (umgerechnet 2.200 €, Anm.) gesammelt. Dieses Ergebnis hat meine Frau und mich so motiviert, dass wir weitergemacht haben", schildert Fennes. Mit den ersten Spendengeldern konnten ein Sterilisator und Einwegspritzen gekauft werden. Durch weitere Benefizveranstaltungen wurden in Wedza ein Schuldach für zwei Klassenzimmer, sowie Material für Schule und Kindergarten angekauft.
WAISEN 1998 haben Paul und Christa Fennes begonnen, ein Dorf für Aids-Waisen aufzubauen. Unter dem Motto "Kinder sind das herz der Welt - wir wollen helfen, damit es nicht aufhört zu schlagen" - haben nun 165 elternlose Kinder ein neues Zuhause gefunden. Die Struktur des Dorfes ist einem österreichischen SOS-Kinderdorf ähnlich. Frauen aus der unmittelbaren Umgebung ermöglichen den Kindern tägliches Essen, gute Pflege, medizinische Betreuung und eine liebevolle, familiäre Umgebung. Damit die Kinder nach dem Schulbesuch eine Lehre absolvieren können, hat das Ehepaar Fennes die Errichtung einer Bäckerei und einer Tischlerei initiiert. "Die Leute sind begeistert, dass sie selber Brot backen und selber Tische und Sesseln herstellen können", schildert Paul Fennes. Nächstes Vorhaben ist es, eine Schlosserei zu gründen. Dafür werden noch funktionstüchtige Maschinen gesammelt, die nach Zimbabwe geschickt werden sollen. Informationen: 0664 / 152 30 49 Kurier, 7. August 2005
Auch die österreichische Botschaft hilft dem Ehepaar Fennes aus Deutschkreutz, welches für zahlreiche Projekte in Zimbabwe Geld sammelt. So wurde in diesem Jahr bereits eine komplette Bäckerei eingerichtet. Angefangen von der Einrichtung, über die Brotbackformen bis hin zum Backofen. Die Kosten für diese Anschaffungen übernahm die Botschaft unter der Leitung von Botschafter Mag. Michael Brunner. Dieser ließ es sich nicht nehmen die betriebsfähige Bäckerei zu eröffnen. Bild: Paul Fennes, Fr. Stanek, Botschafter Brunner, Hr. Schuh und Stella Cormek Bezirksblatt, Mai 2005
Ereignisreiche Wochen in Zimbabwe hat das Deutschkreutzer Ehepaar Fennes hinter sich. Wiederum war es in diesem reizvollen und doch auch ungewöhnlichen Land, um Projekte zu koordinieren, die nicht nur ihm, sondern auch vielen Mittelburgenländern ans Herz gewachsen sind. Es gibt für Christa und Paul Fennes bei ihren Besuchen des Aids-Kinderdorfes "Mother of peace“ nicht nur beklemmende sondern manchmal auch erfreuliche Augenblicke. So, wie diesmal, als es galt, der Eröffnung eines von den mittelburgenländischen Lions finanzierten Hauses St. Martin beizuwohnen. Dieses, Haus hat drei Schlafräume für insgesamt 15 Kinder, eine Küche und einen Wohnraum.
Derzeit befinden sich 165 Kinder im Alter von einem Tag (wenn die Mutter bei der Geburt gestorben ist) bis 17 Jahre in diesem Aids-Kinderdorf. „Unser Ziel ist es, für jedes Kind im Dorf ein eigenes Bett zu haben“, gesteht Paul Fennes. Daher müssen noch einige Häuser errichtet und dafür Geld gesammelt werden. „Bei 400 Prozent Inflation kann man nicht mit Fixpreisen rechnen“, weiß der Deutschkreutzer aus Erfahrung. „Wir fangen daher mit dem Bau eines Hauses erst an, wenn wir das gesamte Material dafür haben.“ Mit Spenden, die die Familie Fennes das ganze Jahr über in Österreich sammelt, wird auch die medizinische Versorgung des Kinderdorfes beglichen. „Wir haben eine kleine Klinik, in der wir einen Dipl. Krankenpfleger angestellt haben“, berichtet der Weltgereiste. „Dieser versorgt nicht nur das Dorf, sondern auch Leute aus der Umgebung, die sich eine normale ärztliche Versorgung niemals leisten können.“ Konzert der Gebrüder Kutrowatz in Harare Eduard Kutrowatz erzählte einmal im Scherz, dass er schon in der ganzen Welt gespielt habe, noch nie aber in Afrika. „Ich sorge dafür“, sagte Paul Fennes vor einiger Zeit. Und organisierte in Harare kürzlich ein Benefizkonzert mit den Gebrüder Kutrowatz, zu dem 500 Leute kamen. „Jetzt wissen wir, wofür wir gespielt haben und werden daher öfter für diese gute Sache in Österreich Benefizkonzertze geben“, betonten sie bei der Abreise. Burgenland Mitte - Mai 2004
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